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Bau von Kastenbuhnen vor Ahrenshoop
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Auftraggeber |
Land Mecklenburg-Vorpommern vertreten durch das StAUN Stralsund |
| Bauvolumen | ca. 2,7 Mio € | |
| Zeitraum | 1995 - 1996 | |
| Leistungsumfang |
Machbarkeitsstudie, |
Beim Küstenabschnitt im Bereich von Ahrenshoop handelt es sich um eine Abtragsküste, die sich generell im Rückzug befindet. Bereits in den 1930er Jahren wurden hier Kastenbuhnen zur Küstensicherung errichtet, die mittlerweile die Anforderungen an den Küstenschutz nicht mehr erfüllen konnten.
In einer Studie wurden Varianten für die Instandsetzung bzw. den Ersatzneubau des Kastenbuhnensystems untersucht. Die verschiedenen Bauweisen wurden hinsichtlich der lokalen hydro- und sedimentdynamischen Situation, den buhnenspezifischen Grundparametern und in Hinblick auf die zu erwartenden Kosten beurteilt. Als weitere Anforderungen wurden gesetzt:
Das neu entwickelte Kastenbuhnensystem aus gepackten Faschinenbündeln, Holzpfahlreihen und Betonabdeckung wurde in drei Bauabschnitten umgesetzt. Bei allen Bauabschnitten übernahm b&o Ingenieure den gesamten ingenieurtechnischen Leistungsumfang bis zur Bauüberwachung.
Die Kombination aus starren Betonelementen und teildurchlässigen Faschinen in Verbindung mit einem gleitenden Übergang auf Doppelpfahl und Einpfahlbuhnen wurde hier zum ersten mal einegsetzt, es hat sich am Küstenabschnitt bewährt und den Strand nachhaltig stabilisiert. Das System wurde seitdem mehrfach in Mecklenburg-Vorpommern angewendet.
