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Sturmflutschutz Heiligendamm
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Auftraggeber |
Land Mecklenburg-Vorpommern vertreten durch das StAUN Rostock |
| Bauvolumen | ca. 3,5 Mio € | |
| Zeitraum | 2002 - 2003 | |
| Leistungsumfang |
Entwurfs- bis Ausführungsplanung und Ausschreibung, Bauüberwachung sowie Sicherheits- und Gesundheitskoordination |
Zwischen Deutschlands ältestem Seebad Heiligendamm und der Ortschaft Börgerende erstreckt sich der "Heilige Damm", ein ursprünglich natürlich entstandener Geröllwall, der die tiefer liegenden Gebiete bis zur Kreisstadt Bad Doberan schützt. Der westliche Abschnitt wurde Anfang der 1970er Jahre letztmals verstärkt. Dieser Abschnitt musste auf 1,4 km Länge auf das seit 1995 geforderte Schutzniveau verstärkt werden.
Das vorhandene Deckwerk wurde aufgenommen und in flacherer Neigung mit neuen Steinen bis 3,0 t Gesamtgewicht ergänzt und wieder eingebaut. Um die Standsicherheit auf Dauer zu gewährleisten, wurde eine Steinvorlage als Fußsicherung neu hergestellt. Da die Deckwerkshöhe nicht geändert werden durfte, musste zur Sicherheit gegen Wellenüberschlag eine Stahlbetonwand mit Fluttüren hinter dem Deckwerk errichtet werden.
Zusätzlich wurde eine neue Überfahrt im westlichen Bereich geschaffen. Die Durchfahrt durch die Wand wurde mit einem mobilen Dammbalkensystem gesichert. Die Deckwerksabfahrt besteht aus Schüttsteinen, die mit kolloidalen Mörtel verklammert sind.
Der Erhaltung des Strandes beim exklusivem Seebad galt besondere Aufmerksamkeit. Der bei der Herstellung der Fußsicherung bereichsweise angetroffene Torf wurde separat aufgenommen und verwertet. Der weitere Aushub wurde ebenfalls getrennt, um die feine Sandfraktion für den Strand wieder zu verwenden. Nach Abschluss der Bauarbeiten hat sich die Strandsituation verbessert und bleibt durch die 2001 fertiggestellten Buhnen stabil.
