|
|
|||||||||||||
Bau eines Sportboothafens für 800 Liegeplätze in Rostock - Hohe Düne
| |||||||||||||
![]() |
Auftraggeber Umschließung | Hansestadt
Rostock, Amt für Wirtschaftsförderung |
| Auftraggeber Hafenausbau | ODIN-Gruppe, Rostock | |
| Bauvolumen (gesamt) | ca. 20 Mio € | |
| Zeitraum | 2003 - 2004 | |
| Leistungsumfang |
in Arbeitsgemeinschaft mit Knabe Ingenieure, Wedel: Entwurfs-
bis Ausführungsplanung und Ausschreibung |
Östlich der vorhandenen Mole des Seekanals gegenüber von Warnemünde entsteht 2004/2005 ein Sportboothafen mit 800 Liegeplätzen. Er ist eingebunden in ein Tourismusstandort mit Hotels und Tagungsgebäuden. Der Hafen war mit Leipzig Bewerberstandort für die olympischen Segelwettbewerbe 2012.

Öffentlicher Auftraggeber für die Molenumschließung und die landseitige Befestigung war die Hansestadt Rostock. Der Hafenausbau mit Ausbaggerung, Schwimmstegen, Serviceeinrichtungen wie Krane, Slip und Tankstelle sowie die Elektro- und Wasserversorgung wurden von der ODIN-Gruppe als privater Investor finanziert.
Aus Steinen mit Einzelgewichten bis 8 t wurden 1.000 m Molen hergestellt. An das Uferdeckwerk aus Schüttsteinen schließt sich eine Blockstufenanlage an. Der Innenausbau erfolgte mit Schwimmstegen und mit Holzstegen. Als Serviceeinrichtungen wurden ein 32 t-Kran, Slipanlage, Schmutz-/Bilgenwasserpumpe, Waschplatz und eine schwimmende Tankstelle errichtet. Für den Fährverkehr nach Warnemünde wurde ein neuer Anleger im Seekanal gebaut.

Bei der Molengründung und bei der Berechnung der Rammpfähle mussten die stark unterschiedlichen Baugrundverhältnisse berücksichtigt werden. Es wurden Torf- und Muddeschichten in einer Mächtigkeit bis 10 m angetroffen. Durch Überhöhung der Molen und Vertikaldrainagen im Bereich des Hafenvorplatzes konnten die Setzungen kontrolliert werden.
In Arbeitsgemeinschaft mit Knabe Ingenieure GmbH, Wedel wurden von b&o Ingenieure die Entwurfs-,Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung erbracht. Für den öffentlich finanzierten Bauabschnitt der Molenumschließung übernahm die Arbeitsgemeinschaft außerdem noch die Bauüberwachung und Bauoberleitung sowie die Sicherheits- und Gesundheitskoordination.
