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Seebrücke Schönberg (Holstein)
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Auftraggeber | Ostseebad Schönberg (Holstein) |
| Bauvolumen | ca. 1,25 Mio € | |
| Zeitraum | 2001 | |
| Leistungsumfang |
Grundlagenermittung, Beantragung von Fördermitteln, Entwurfs- bis Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung |
Um die Attraktivität des Badeortes zu verbessern und an historische Zeiten anzuknüpfen, hat die Gemeinde Schönberg b&o Ingenieure mit der Planung einer Seebrücke beauftragt (HOAI -Phase1 bis 9 einschließlich Förderantrage). Am Brückenkopf ist ein Fahrgastanleger für die MS Heikendorf integriert worden. Um eine ausreichende Wassertiefe am Brückenkopf zu erhalten, musste die Seebrücke insgesamt 250 m lang werden. Die Breite der Seebrücke, die nur für Fußgänger zugänglich ist, beträgt im Regelfall 3,00 m und im Bereich der Aufweitung 4,50 m. Der Brückenkopf hat eine Fläche von 125 m². Die Gehebene liegt 3,50 m über NN.
Seitlich des Brückenkopfes sind tiefere Anleger zum Ein- und Aussteigen der
Fahrgäste angeordnet. Der Höhenunterschied zwischen Brückenkopf und
tieferem Anleger beträgt über 2,0 m. Dieser Höhenunterschied wurde mit
beidseitig angeordneten Rampen, die einen behindertengerechten Zugang ermöglichen, überbrückt. Die
Länge der Rampe beträgt rund 26 m.
Die Seebrücke wurde auf
Stahlpfählen mit Korrosionsschutz gegründet. Der Oberbau wurde aus
Stahlbeton-Fertigteilen hergestellt, die auf Stahlbeton-Jochbalken,
aufliegen. Das Geländer und der Gehbelag ist aus Holz bzw. für die Rampe und
den tieferen Anlegen aus Stahl-Gitterrost. Der Vorplatz der Seebrücke wurde im
Hochwasserschutzdeich integriert. Die befestigte Fläche im Deichbereich beträgt
2500 m². Der Vorplatz und die Seebrücke sind mit Lampen, Steckdosensäulen
und Zapfhähne für Wasser ausgestattet, da der Vorplatz für Veranstaltungen
genutzt wird.
