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Dünenverstärkung in Rerik / Wustrower Hals
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Auftraggeber |
Land Mecklenburg-Vorpommern vertreten durch das StAUN Rostock |
| Bauvolumen | ca. 1,25 Mio € | |
| Zeitraum | 1997 | |
| Leistungsumfang |
Machbarkeitsstudie, Entwurfs- bis Ausführungsplanung und Ausschreibung sowie Bauüberwachung |
Der Flachküstenabschnitt
zwischen den Steilküstenbereichen Rerik und der Halbinsel Wustrow ist etwa 1 km
lang und wies nur eine Breite von 110 m auf. Diese Nehrung ist die Verbindung
zwischen Rerik und der Halbinsel Wustrow. Die einzige Hochwasserschutzanlage
war ein zu schwach dimensionierter Dünendeich, der nicht in der Lage war, den
Bemessungshochwasserstand zu kehren.
Aufgabe der Machbarkeitsstudie war es,
Vorschläge für langfristige Hochwasserschutzmaßnahmen für die niedriggelegenen
Küstenabschnitte zwischen Rerik und der Halbinsel Wustrow, unter Einbeziehung
der Besonderheit des Salzhaffes, auszuarbeiten. Die Studie diente als Grundlage
für die Realisierung von Küstenschutzmaßnahmen in der Region. Die von der Stadt
Rerik geplanten baulichen Veränderungen im Bereich der Halbinsel Wustrow,
insbesondere der Bau eines Yachthafens, wurden im Rahmen der Studie mit erfasst
und bei den durchführten Küstenschutzmaßnahmen berücksichtigt.
Die Küstenschutzmaßnahme
wurde hinsichtlich ihrer
untersucht und beurteilt.
In der Studie wurden 3
Varianten untersucht und bezüglich der o. g. Punkte untersucht.
Das StAUN Rostock entschied
sich für die Vorverlegung der Küstenlinie infolge Verstärkung des Wustrower Hals
durch Strandaufspülung.
Es wurden ca. 300.000 m³ Sand aufgespült. Bis 1993 militärisch genutzte Bauwerke, die im Bereich der neu herzustellenden Düne vorhanden waren, sind vor der Dünenverstärkung zurückgebaut worden.
